International eingetragener Zwinger     DRC – FCI – VDH –  JGHV      

–  jagdliche Leistungszucht  –

Meine Freizeit verbrachte ich in meiner Jugend im Hause meiner Eltern mit den Jagdterriern meines Vaters. Meine Liebe zu Hunden entwickelte sich in dieser Zeit zwangsläufig.

Der Bezug zur Jagd wurde mir schon in die Wiege gelegt, denn alle Männer in unserer nahen und weiteren Verwandtschaft besaßen einen Jagdschein. Mein Vater brachte mich und meine Geschwister schon in unserer Jugend der Natur und Tierwelt sehr nahe. Es blieb nicht aus, dass ich über kurz oder lang einen eigenen Hund besitzen wollte. Der Wunsch zu züchten entwickelte sich wie von selbst.

Zucht

  • 1983              erster eigener Hund  –  Parson´s Albion Beeny “Biene” (Labrador Retriever Hdn.)
  • 1984              Mitgliedschaft im DRC e.V.
  • 1991              Eintragung des int. Zwingernamens für Labrador Retriever im DRC e.V.
  • 1992              erster Wurf mit Rhena-Ruschka vom Keien Fenn (Labrador Retriever Hdn.)
  • 1993              Erlangung des Jagdscheins
  • 1996-2002     Zuchtkommissionsmitglied für Labrador Retriever im DRC e.V.
  • 1999              Ernennung zum Verbandsrichter im JGHV und DRC e.V.                                                                                          
  • 2013 absolvierte ich mit Hanka beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) die Ausbildung zum Therapiehund, die wir erfolgreich mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung abschlossen. Seitdem besuche ich regelmäßig zwei verschiedene Altenheime. Ich betreue einen sehr jungen Schlaganfallpatienten und arbeite außerdem mit einer weiteren Kollegin in einem Altenheim mit einer Gruppe von um die 10 – 14 Bewohnern. In den letzten Jahren habe ich mir die dazu erforderlichen Spiele ausgedacht und dann aus den unterschiedlichsten Materialien selbst gebastelt. Inzwischen sind es etwa an die 50 verschiedene Spiele, in die wir zum größten Teil die Hunde mit einbeziehen können. So lange Hanka noch fit ist, setze ich sie in der Bewohnerguppe ein, denn sie freut sich immer riesig, von jedem einzelnen Bewohner verwöhnt zu werden.                     
  • 2016 habe ich dann auch mit Kimy die Therapiehundeausbildung beim Deuteschen Roten Kreuz (DRK) gemacht. Seitdem setze ich Kimy vorwiegend bei Einzelbesuchen im Altenheim ein. Da Kimy unser absoluter „Schmusehund“ ist, freut sie sich ganz besonders dann, wenn der Bewohner sie auf seinem Bett haben möchte. Kimy geniesst dann diese Zeit ganz besonders, denn bei uns daheim ist das nicht erlaubt.

Ich schätze den Labrador Retriever ganz besonders wegen seiner hervorragenden Apportieranlagen. Hervorzuheben sind außerdem seine Führigkeit (“will to please”), große Lernbereitschaft, ausgeprägte Wasserfreude, Standruhe und sein überzeugendes,  unkompliziertes Wesen.

Mein Zuchtziel

Mein Ziel ist die Zucht von gesunden, wesensfesten und leistungsstarken Labrador Retrievern, die vom Formwert her dem Standard sehr nahe kommen. Hier finden Sie die ausführliche Rassebeschreibung des Deutschen Retriever Clubs DRC e.V. .

Seit 1992 habe ich etwa alle zwei Jahre einen Wurf Labrador Retriever aufgezogen. Die Welpen werden liebevoll in Haus und Garten gehalten. In den ersten acht Wochen habe ich nur noch Zeit für meine Welpen. Diese werden in dieser Zeit intensiv auf ihr künftiges Leben vorbereitet und geprägt. Die Welpen sind bei Abgabe mehrfach entwurmt, geimpft und gechipt und werden in der 8. Lebenswoche von einem Wurfabnahmeberechtigten des DRC e.V. begutachtet. Sie erhalten Ahnentafeln des Deutschen Retriever Clubs e.V. ( FCI/VDH /JGHV).

J-Wurf

Zuchtnachweise

Fast alle Nachkommen werden und wurden entweder als Jagdhunde, im Rettungshundewesen (THW, DRK, BRH) oder in der Dummyarbeit eingesetzt. Außerdem werden einige Hunde von uns mit Agility, Jagility und Obedience gefordert. Unser Beacher war der erste erfolgreiche Schimmelpilz-Spürhund, der in Deutschland ausgebildet wurde.

Fast alle Welpen (ca.90 %) wurden im 2. Lebensjahr auf HD, ED und Augenerkrankungen (HC/PRA/RD) untersucht und auch auf einem Wesenstest des DRC vorgestellt, den sie erfolgreich absolviert haben.

Welpenkäufer sollten genügend Zeit und Zuwendung für einen Hund aufbringen können. Unsere Welpen müssen im neuen Heim eine sinnvolle, artgerechte  Beschäftigung bekommen, damit sie ausgelastet sind.

G-Wurf

Wenn die Welpen ein Jahr alt geworden sind – so bespreche ich das mit meinen Welpenkäufern – werden die Hunde auf einem Wesenstest des DRC vorgestellt und die Hunde werden auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Augenerkrankungen untersucht (ist im Kaufvertrag verbindlich festgelegt).

 

Welpenkäufer wünschen sich, dass ihr Welpe aus einer verantwortungsbewussten Zucht stammt – den Vorstellungen können wir aber nur dann gerecht werden, wenn wir genügend Daten über Wesen, Hüfte, Ellenbogen, Augen etc. haben, die wir bei einer weiteren Zuchtplanung mit berücksichtigen können.

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Besondere Leistungsnachweise

Aus allen Würfen wurden immer einige Hunde sehr erfolgreich regelmäßig auf Prüfungen vorgestellt. Die ganz besonderen Leistungsnachweise folgender Nachkommen möchte ich nicht unerwähnt lassen:

2009   Hasty-Mitch mit Elke Dattenberg Seifert  – Wanderpokal für beste BLP aller Retrieverrassen im DRC in diesem Jahr

2009   Gando mit Anja Kämmle  – Wanderpokal für beste RGP aller Retrieverrassen (insg. 42 Starter) im DRC in diesem Jahr

Einmalig in der Geschichte des DRC war auf dieser RGP 2009  in Lonne, auf der Gando mit Anja startete, der dreifache Erfolg eines Zwingers auf einer RGP (es starteten insgesamt 8 Hunde in 2 Gruppen). Gando wurde Suchensieger und meine Hanka und Harry Jurkovics Higgins folgten mit nur 5 Punkten Unterschied direkt dahinter auf dem 2. und 3. Platz.

 (Untertitel: v.re.n.li  Harry mit Higgins, Anja mit Gando, Daga mit Hanka)
RGP Lonne 2009   –  v.re.n.li  Harry mit Higgins, Anja mit Gando, Daga mit Hanka

1998  Buster mit  Bärbel Kampmann – German Cup Sieger in der Einzelwertung (gab es damals noch) in Velen.

1997  Boogie und ich – Wanderpokal für beste RGP aller Retrieverrassen (insg. 45 Starter) im DRC in diesem Jahr.

Erwähnenswert ist noch, dass ich mit meiner Boogie auf insgesamt 6 jagdlichen Prüfungen antrat und die Hündin alle sechs Prüfungen gewann (4 davon mit Höchstpunktzahl). Boogie war dann auch mein erster Hund, den ich als Bringselverweiser ausbildete, was eigentlich fast immer nur mit Vorstehhunden gemacht wird. Auf Boogie folgten dann ebenso noch Enjoy und Hanka. Alle drei Hunde erledigten ihren Job als Verweiser mit Höchstpunktzahl.

Für Fragen und Antworten über meinen Zwinger oder die Rasse Labrador Retriever stehe ich allen Interessierten gerne zur Verfügung!

F-Wurf

 

In den Jahren von 1992 – 2018 sind im Zwinger  „…von den Rheurdter Kuhlen“  insgesamt 13 Würfe mit  84  lebenden Welpen gefallen!